Link zur nächsten Bildergalerie2. Veranstaltung der Jubel-Highlights (Windeck, 19.10.2014)

Dany Bober präsentiert in der Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg" in Windeck-Rosbach eine Jüdische Zeitreise.

Das Haus der Familie Seligmann in Rosbach an der Sieg. In der eigens errichteten Gedenkstätte für Landjuden an der Sieg findet das Jubel-Highlight zum 40-jährigen Bestehen der VHS Rhein-Sieg statt. Der Esstisch – für den Shabbat gedeckt. Die siebenarmige Menora – wie hier im jüdischen Haushalt stets im Gebrauch. Und draußen im sonnigen Innenhof zwischen Wohnhaus und Vortragssaal genießen die Gäste Kaffee & Kekse vor dem Konzert. Das Jubel-Highlight haben Dr. Claudia Maria Arndt und Mechthild Tillmann organisiert. Perfekte Kooperation zwischen VHS Rhein-Sieg und Rhein-Sieg-Kreis. Strahlende Gesichter: Dr. Claudia Maria Arndt, Kreisarchivarin und Leiterin der Gedenkstätte für Landjuden an der Sieg, umarmt Dany Bober, der die Jüdische Zeitreise präsentiert. VHS-Frauenpower: Mechthild Tillmann gratuliert Alexandra Haas zum Geburtstag, umrahmt von Susanne Postier, Bianca Jamitzky und Katrin Thaidigsmann. Fachbereichsleiterin Alexandra Haas feierte zunächst zu Hause beim Brunch, dann in Windeck mit jüdischer Kultur. Sie war begeistert von Dany Bobers Geburtstagsständchen: ein jiddisches Gedicht. Die Give-aways zum VHS-Jubiläum. Zum Zugreifen und … ... sofortigen Benutzen. Die Drei – nicht von der Tankstelle – vom Orga- und Serviceteam: Susanne Postier, Claudia Hess und Ilka Kämper. Bürgermeister Hans-Christian Lehmann freute sich über das volle Haus bei herrlichem Herbstwetter. Mit Mechthild Tillmann und Dr. Arndt genoss auch Dr. Ernst Joachim Büsse das zweite Jubel-Highlight zur 40-Jahr Feier. Bürgermeister Lehmann ist vom Nutzen der Volkshochschule zutiefst überzeugt. Als gelernter Zimmermann benannte er zahlreiche Kollegen, die bei der VHS Sprachen lernten, bevor sie auf die Walz gingen. Mechthild Tillmann führt ins Thema ein: Heute steht das heiter-melancholische Kulturerbe der Juden auf dem Programm. Im Vortragssaal der Schrank mit den kostbaren Thora-Rollen aus dem 19. Jahrhundert. Gut aufgelegt für die Jüdische Zeitreise: Dany Bober aus Wiesbaden. Von den Ursprüngen – wie David die Bundeslade nach Jerusalem brachte – ... ... über die Blütezeit des mittelalterlichen Judentums in Europa ... ... bis zum Holocaust und der Remigration deutscher Juden sang, rezitierte, deklamierte und erzählte Dany Bober aus dem pointenreichen Dicht- und Liedgut der jüdischen Kultur. Sehr entspannte und zufriedene Gesichter des Künstlers und der Veranstalterin. Ein tolles Programm, ein überragender Künstler und ein begeisterter Schlussapplaus. Shalömsche – wie man im Hessischen sagt.